ANKYLOS® – Implanting TissueCare

Seit mehr als 25 Jahren steht das von Prof. Dr. G.-H. Nentwig und Dr. Dipl.-Ing. Walter Moser entwickelte ANKYLOS® System mit seiner einzigartigen TissueCare-Connection nach dem Konusprinzip für dauerhafte Hart- und Weichgewebestabilität und damit für langfristige rot-weiße Ästhetik.

TissueCare-Konzept

  1. Keine Mikrobeweglichkeit 
    Mikrobeweglichkeit zwischen Implantat und Abutment irritiert den periimplantären Knochen. Dieser reagiert mit Abbau im Bereich der Implantatschulter, dem sogenannten Remodelling. Form- und kraftschlüssige Verbindungen lassen dagegen keinerlei Mikrobewegungen zu. Es entsteht ein virtuell einteiliges Implantat, das von Beginn an für stabile Gewebe sorgt.

    Bild: Röntgenaufnahme der ANKYLOS Implantat-Aufbau-Verbindung vor Versuchsbeginn (links) und nach 1.000.000 Lastzyklen (Röntgenbild: Holger Zipprich/Dr. Paul Weigl, Frankfurt am Main) 

  2. Bakteriendichte Verbindung 
    Spalträume zwischen Implantat und Aufbau führen zu bakterieller Besiedlung. Unter Kaubelastung kommt es zu einer Relativbewegung zwischen den Komponenten, die einen Pumpeffekt zur Folge hat. Dieser führt durch die Verteilung der Endotoxine zu einer Entzündungsreaktion im Gewebe am Implantat-Abutment-Interfaceniveau. Knochen wird unterhalb der Implantat-Aufbau-Verbindung abgebaut, bis die so genannte biologische Breite etabliert ist. Nur eine bakteriendichte Verbindung vermeidet den Knochenabbau – und stabilisiert das Weichgewebe. 

    Bild: Nur wenn der Konus flächig schließt, entsteht eine bakteriendichte kraft- und formschlüssige Verbindung

  3. Platform-Switching 
    Platform-Switching verlagert den Übergang zwischen Implantat und Aufbau nach zentral. Dadurch werden mechanische und mikrobielle Reize vom periimplantären Gewebe ferngehalten. Die biologische Breite verlagert sich aus der vertikalen in die horizontale Ebene. Platform-Switching ist daher ein wichtiger Faktor für Gewebestabilität – aber nur im Zusammenspiel mit mikrobewegungsfreiem, bakteriendichtem Verbindungsdesign, das heißt als PlatformShifting. Zusätzlich entsteht durch das schmalere Abutment mehr Raum für periimplantäre Weichgewebe.

    Bild: Im Zusammenspiel mit stabilem, bakteriendichten Verbindungsdesign ist Platform-Switching ein wichtiger Faktor für die Gewebestabilität. (Röntgenbild: Dr. Nigel Saynor, Stockport, UK).

  4. Subkrestale Platzierung 
    Die Schaffung eines natürlichen Emergenzprofils wird durch eine subkrestale Platzierung begünstigt. Mikrobewegungsfreie und bakteriendichte Verbindungen verhindern den normalerweise einsetzenden Knochenabbau und werden auch bei tiefer Insertion vom Knochen toleriert. PlatformShifting in Verbindung mit subkrestaler Platzierung und mikrostrukturierter Implantatschulter ermöglicht Knochenapposition bis an das Abutment und sichert damit langfristig auch eine exzellente rote Ästhetik.

    Bild: Anlagerung von Knochengewebe auf der Implantat-Stirnfläche durch subkrestale Platzierung. Zustand drei Monate nach Freilegung (Histologie: Dr. Dietmar Weng, Starnberg)

  5. Mikrorauigkeit bis zum Interface 
    Eine mikrostrukturierte Implantatschulter erleichtert die Anlagerung von Knochenzellen. Bei subkrestaler Position führt dies dazu, dass sich Knochen sogar auf der horizontalen Schulterfläche anlagern kann. Die darüber liegenden Weichgewebe werden zusätzlich gestützt – für erfolgreiche Langzeitergebnisse.

    In einer radiographischen und histologischen Tierstudie wurden entsprechend einer ästhetischen Indikation im Frontzahnbereich die Implantatschultern 1,5 mm unter Knochenniveau eingebracht, um die tiefe Lage der Implantat-Aufbau-Verbindungsstelle im Bereich der knöchernen Unterstützung der Papillen zu simulieren. In monatlichen Intervallen wurden standardisierte Röntgenaufnahmen angefertigt. Neben anderen Ergebnissen blieb das periimplantäre Knochenniveau um die Konusverbindung über die sechs Monate der Untersuchungsdauer signifikant höher als bei einer stumpfen Aufbauverbindung mit externem Sechskant.

    Bild: Röntgenbilder: Dr. Dietmar Weng, Starnberg
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Der Einsatz des neuen 6,6 mm Implantats kann die Notwendigkeit von Augmentationen verringern und bietet dadurch Insertionsmöglichkeiten im vorhandenen Knochenvolumen.

 
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